Fallunspezifisches Arbeiten im Sozialraum

Entsprechend des Fachkonzepts Sozialraumorientierung richten wir unsere Arbeit nach 5 Grundprinzipien aus:

1. Orientierung am Willen und den Interessen der Menschen

2. Unterstützung von Eigeninitiative

3. Nutzung personeller und räumlicher Ressourcen

4. Bereichs- und zielgruppenübergreifender Ansatz

5. Kooperation und Koordination der Institutionen

 

Ziel unserer Arbeit ist die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen im Sozialraum, in dem Sinne, dass unsere Tätigkeiten die Eigenständigkeit der Menschen unterstützen und ihre Chancen erhöhen, unter Nutzung ihrer spezifischen Potentiale am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Die Vernetzung mit Institutionen und Schlüsselpersonen und die Erschließung des Sozialraums sind Teil der fallunspezifischen Arbeit im Sozialraum. Das heißt, wir bewegen uns in dem Sozialraum, in dem wir arbeiten und sind interessiert und neugierig. Wir sprechen mit den Menschen, die dort leben, über ihre Themen, Interessen und Stärken wie auch über das, was fehlt. Ebenso pflegen wir Kontakte zu Institutionen, Vereinen, politischen Vertretern etc., wir gehen in die Zusammenarbeit und suchen gemeinsam nach Ideen, wie sich die Lebensverhältnisse der Menschen verbessern können. Dies geschieht mit Respekt vor dem Eigensinn der Menschen und unter Anerkennung der Potentiale aller. Wir sehen in jedem Menschen, ob groß, ob klein, eine Vielzahl von Stärken und Fähigkeiten. Wir arbeiten gemeinsam daran, dass bereits vorhandenen Ressourcen im Sozialraum genutzt werden können und auch aktiviert werden.

Stellen wir gemeinsam fest, dass Ideen oder Ressourcen fehlen, gehen wir gemeinsam auf Schatzsuche und schaffen Bedingungen, die die Selbstwirksamkeit der Beteiligten stärken. Entlang ihres Bedarfs und Willens, tätig zu sein, können Projekte und Kooperationen entstehen oder auch Gruppenangebote entwickelt werden.

Unsere Projekte und Angebote finden in Kooperation mit dem Kreis Nordfriesland und der Kompass gGmbH statt.